Seife = Seife?

Als wir vor über 15 Jahren begonnen, Seifen herzustellen, war für uns klar, dass diese mild und pflegend sein sollten. Deshalb kam nur die Produktion mittels Kaltverseifung in Frage. Dieser Prozess beinhaltet viel Handarbeit und ist somit wesentlich aufwändiger als der industrielle.

Die industrielle Seifenproduktion erfolgt bei hohen Temperaturen, die Fette und Öle werden mit der Natronlauge in grossen Anlagen gekocht. Oft werden hierbei billige, minderwertige Öle verwendet. Das bei diesem Prozess entstehende Glyzerin wird entnommen, der sogenannte Seifenkern wird getrocknet. Dies ist Kernseife. Diese wird nun gemahlen und mit Duft- und andern Zusatzstoffen vermischt, und erhält dann, nachdem sie in verschiedenste Formen gepresst wurde, ihre endgültige Gestalt als Toilettenseife.

Bei der Kaltverseifung werden die Fette und Öle nur auf ca. 40 Grad erthitzt, bevor sie mit der Natronlauge verrührt werden. Nach einer Weile beginnt die Masse sich zu verdicken, dann werden die Duftstoffe dazugegeben und alles wird in eine Kastenform gegossen. Nach ca. einer Woche kann der inzwischen fest gewordene Block herausgelöst und in einzelne Seifenstücke geschnitten werden. Diese müssen noch mindestens einen Monat nachreifen, in dieser Zeit vollendet sich der träge chemische Prozess und die Seifen werden hart.

Diese Art der Verseifung verlangt viel Handarbeit, Zeit und Platz, was sich auf den Preis auswirkt. Die Vorteile:
–   das natürliche Glyzerin bleibt in der Seife und kann seine befeuchtende Wirkung entfalten.
–   Wir geben mehr Öle in die chemische Reaktion, als die Natronlauge verseifen kann, deshalb gelten die Seifen als überfettet, was ihnen milde, pflegende Eigenschaften schenkt.

Bei unseren Seifen kommt noch dazu: wir verwenden nur hochwertige pflanzliche Fette und Öle aus biologischem Anbau, die ihre positiven Eigenschaften auf die Seifen übertragen. Zudem enthalten unsere Seifen viele verschiedene pflanzliche Fette und Öle, bei der Sanften sind es acht, bei der Wilden sechs.

Alle diese Eigenschaften machen unsere Seifen einzigartig.

Neuer Auftritt für die grossen Drei

Unsere Produkte in 200 ml – Flaschen sind das Duschgel „Unter dem Wasserfall“, das Shampoo „Schönes Haar“ und die Body Lotion „Die Gärten von Alfabia“. Sie hatten bisher wie alle anderen eine Kartonmanschette als Aussenverpackung. Konstruktionsbedingt verschoben sich diese bei den 200 ml – Flaschen immer wieder und mussten am Flaschenboden angeklebt werden, was nicht optimal war. Gleichzeitig bewogen uns ökologische Überlegungen, ganz auf den Karton zu verzichten.
So entstanden die neuen Etiketten mit den bekannten Farben, die sich im Badezimmer noch besser unterscheiden lassen. Teilen Sie uns mit, wie sie Ihnen gefallen!

Olivenöl – ein Allerweltsöl?

Olivenöl war vor 40 Jahren bei uns noch exotisch. Heute steht in jeder Küche eine Flasche, es ist buchstäblich in aller Munde, zum Beispiel bei der beliebten mediterranen Küche. In unterschiedlichen Qualitäten und Preisklassen ist Olivenöl zu haben. Welches sind seine gesundheitlichen Vorzüge und worauf sollte man beim Kauf achten?
Ein hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren hilft, den Cholesterinspiegel zu senken. Polyphenole wirken antioxidativ, ebenso Vitamin E. Diese und weitere sogenannte sekundären Pflanzenstoffe kommen nur in unraffiniertem Olivenöl vor. Deshalb lohnt es sich, Olivenöl der Qualität „nativ extra“ (= extra vergine) zu kaufen. Hier werden die Oliven frisch gepflückt und anschliessend kalt gepresst. Gesteigert wird die Qualität noch durch Bioanbau. Einerseits wird dabei die Umwelt geschont, andererseits gelangen keine Schadstoffe ins Öl. Die guten Eigenschaften frisch gepressten Olivenöls kommen auch der Haut zugute: Es spendet Feuchtigkeit, wirkt antioxidativ und unterstützt die Hautfunktionen. Da es nicht sofort eindringt, eignet es sich auch gut zum Massieren. Alle diese positiven Eigenschaften finden sich im Oil for Legs „Fenchel, Wacholder & Co“ wieder, das einen hohen Anteil an Olivenöl aufweist.

Worauf soll beim Rasieren geachtet werden?

Rasiert man sich jeden Tag und möchte man sich einen frischen Teint ohne Rötungen bewahren, sind ein paar einfache Grundregeln zu beachten:

  • Zuerst das Gesicht mit warmem Wasser waschen. Das macht die Barthaare weich, sie lassen sich besser schneiden. Gleichzeitig werden die Hautporen geöffnet.
  • Mit einem Rasierpinsel Schaum verteilen. Ich verwende immer echten Seifenschaum (von der „Wilden“, das ist meine Lieblingsseife), die Klingen gleiten dann sanfter über die Haut. Gleichzeitig quellen die Haare weiter auf. Dazu kann man z.B. Seifenreste in eine kleine Schale geben und mit dem nassen Pinsel aufschäumen.
  • Obwohl man hier auch Widersprüchliches hört, ist es für die Haut am schonendsten, wenn man die Rasierklingen in die Wuchsrichtung führt.
  • Danach abwaschen der Seifenreste mit Wasser, anschliessend trocknen.
  • Um zu verhindern, dass Bakterien in die offenen Hautporen eindringen, desinfiziert man die Haut und trägt danach eine pflegende Creme auf. Beides, Desinfizieren und Pflegen, geht am besten mit unserem After Shave Balm „Balsam für Männer“. Er enthält pflegendes Jojobaöl, Alkohol, Spitzwegerichextrakt und ätherische Öle, die genau richtig sind für gereizte Haut: Lavendel, Benzoe und Kamille.

Was sind freie Radikale?

Im Zusammenhang mit dem Thema Hautalterung hört man oft den Begriff der „freien Radikale“. Was sind sie, wie wirken sie, was kann man dagegen unternehmen?
Freie Radikale sind kurzlebige Molekülfragmente, die einem anderen Molekül ein Elektron entreissen. Dieser Prozess verursacht Zellschäden, die die Haut schneller altern lassen .
Freie Radikale entstehen durch UV-Licht, Stress, Nikotin, Alkohol, ungesunde Ernährung, Umweltgifte. Neutralisiert werden sie durch Antioxidantien. Unser Körper produziert diese Stoffe, bedingt durch unsere Lebensweise aber oft in zu geringer Menge.
Durch die Nahrung aufgenommene Antioxidantien wie Vitamin C (Zitrusfrüchte, Broccoli, Paprika etc.), Polyphenole (z.B. grüner Tee), Carotinoide (Karotten, Kürbisse, Tomaten etc.), Vitamin E (pflanzliche Öle, Nüsse) unterstützen die natürliche Abwehr. Eine gesunde Ernährung ist also schon eine gute Basis.
Will man die Hautfunktionen direkt unterstützen, können Produkte mit antioxidativen Stoffen aufgetragen werden. Amalakiextrakt, gewonnen aus der indischen Stachelbeere, auch „Verjüngungsfrucht“ genannt (s. Abbildung), ist dank des aussergewöhnlich hohen Anteils an Antioxidantien ein sehr effektiver Radikalfänger. Zusammen mit Vitamin-E – reichem Schwarzem Johannisbeersamenöl bildet es das wirksame Team gegen die freien Radikale in unserem Serum „Schöne Aussichten“.

Geschenkideen: Was schenke ich wem?

–    Für Morgenmuffel: Shower Gel „Unter dem Wasserfall
–    Für alle, die Gärten lieben: Body Lotion „Die Gärten von Alfabia
–    Für alle Männer: After Shave Balm: „Balsam für Männer“ oder Shampoo „Schönes Haar
–    Für Badenixen: Lavender Bath Oil „Eintauchen
–    Wie ein Blumenstrauss für Körper und Seele: Beauty Oil „Blütenblätter
–    Für leichte, schöne Beine: Oil for Legs „Fenchel, Wacholder & Co
–    Ein Leben lang 20 sein? Face Serum „Schöne Aussichten
–    Für Frische auf Reisen: Refreshing Tonic „Morgentau
–    Sich wohl fühlen in der Haut: Facial Cream „Tagundnachtgleiche
–    Für SeifenliebhaberInnen: „Die Sanfte“ oder „Die Wilde

Himbeersamenöl: ein wahres Luxus-Pflanzenöl

Aus den winzigen Samen der Himbeere wird das kostbare Öl gewonnen. Für 1,5 Gramm Öl braucht es 1000 Samen. Es gilt als das Öl mit dem höchsten Gehalt an Vitamin E und enthält 80% mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Deshalb hilft das Öl Feuchtigkeit zu speichern, die Elastizität der Haut zu erhalten und vor freien Radikalen zu schützen. Es ist ausgezeichnet für sensible, trockene und reife Haut. Die Haut bleibt elastisch, glatt und wird samtig weich.
In unserer Facial Cream „Tagundnachtgleiche“ ist Himbeersamenöl einer der Hauptwirkstoffe. Der Duft des puren Öls erinnert eher an Himbeerblätter als an die Beere.

Hautpflege nach sonnigen Tagen

Der Sommer ist die ideale Zeit, um draussen zu sein. Man ist leichter bekleidet und geniesst die Sonne auf der Haut*. Gerade an den Armen und Beinen wirkt die Haut manchmal trockener ist als sonst. Unser Beauty Oil „Blütenblätter“, auf die leicht feuchte Haut aufgetragen, ist die ideale Pflege. Es dringt schnell ein und die Haut fühlt sich danach seidig an.

*Nur an der Sonne kann die Haut das wertvolle Vitamin D bilden, das für zahlreiche Körperfunktionen nötig ist.

Der kleine Rest Serum

So wie auf dem Bild sieht es in der Regel aus, wenn wir eine Serumflasche „geleert“ haben. Wir waren zuerst auch erstaunt, als wir feststellten, dass ein Teil des Serums in der Flasche bleibt. Wir schickten eine Flasche mit Rest an unseren Lieferanten und fragten, weshalb dies so sei. Er antwortete, das sei Industriestandard und im Toleranzbereich, das heisst, bei Dispenserflaschen bleibt ein Rest des Produkts in der Flasche zurück, kann nicht mit der Pumpe herausbefördert werden.

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Endlich: Recyceln unserer Flaschen möglich

Bisher musste man unsere Produkte-Flaschen nach Gebrauch der Kehrichtverbrennung anvertrauen. Dort wurde das – eigentlich wertvolle – Polyäthylen verbrannt. Nun gibt es endlich eine Alternative: die Firma Innorecycling betreibt die schweizweit einzige Recyclinganlage für Haushaltkunststoffe aller Art. Dort werden die Verpackungen, Folien etc. sortiert und zerkleinert, und bilden somit wieder Rohstoffe für neue Produkte. Wie funktioniert der Prozess? Auf der Website www.sammelsack.ch findet man die Verkaufsstellen für die 60 – Liter – Sammelsäcke, und auch wo man diese gefüllt abgeben kann.
Wir sind glücklich, dass wir mit dieser Möglichkeit die Nachhaltigkeit unserer Produkte optimieren können.

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Was „peelt“ im Peeling?

Peelings wurden entwickelt, um eine zarte und feine Haut zu bekommen. Sie enthalten sogenannte Peelingkörper, die alte Hautschüppchen entfernen und die Poren reinigen. Es gibt die verschiedensten Peelingkörper, von Kunststoffperlen in der konventionellen Kosmetik über Salz und unzählige natürliche Stoffe in der Naturkosmetik. Weiter lesen →